ALTE SPINNEREI DRESDEN

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Das Kulturzentrum „Strasse E“ in Dresden verdankt seinen Namen der DDR-Ära, in der Straßenbuchstaben zur Kennzeichnung industrieller Standorte verwendet wurden. Ursprünglich als Reithalle der Königlich Sächsischen Kavallerie geplant, diente sie im Ersten Weltkrieg als Rüstungsstandort. Nach dem Krieg wurde das Gelände zivil genutzt, darunter eine Baumwollspinnerei und Luftschutzräume im Zweiten Weltkrieg.

In den frühen 1990er-Jahren gab es bereits erste Veranstaltungen, meist illegal. In den 90er Jahren wurde die „Alte Spinnerei“ kontrolliert genutzt und entwickelte sich trotz des maroden Zustands zu einer erfolgreichen regionalen Veranstaltungsstätte. 1996 entstand der Club „Bunker“. 1998 übernahm die Crew des Clubs das Kulturzentrum und entwickelte ein neues Nutzungskonzept.

Sanierungsarbeiten verbesserten die Einrichtungen, und heute ist die „Strasse E“ ein bedeutender Teil der Dresdner Kulturszene mit überregionaler Anerkennung.

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2000

2001